Sonntag, 3. Mai 2015

Frauen: Aufstieg in die Oberliga Ostsee-Spree


Doberlug Kirchhain (dr) Mit einem 30:18 Auswärtserfolg in Doberlug Kirchhain beenden die Damen des HC 52 Angermünde eine perfekte Saison und krönen ihre Leistung mit dem Aufstieg in die Vierte Handballliga Ostsee-Spree. 

35 Punkte aus 20 Spielen, 489 geworfene Tore bei 398 Gegentoren, so die Bilanz der Angermünder Handball-Damenmannschaft in Brandenburgs höchster Spielklasse der Saison 2014/15. Nebenbei noch das erste Mal das Final-Four des HVB Pokals erreicht – toll.
Auch ohne das letzte Spiel in Doberlug Kirchhain wäre an den entscheidenden Fakten nichts mehr zu rütteln gewesen. Mit einer gemeinsamen Fan-Fahrt in den Süden Brandenburgs konnten sich die Damen des HCA, auch auf Grund finanzieller Unterstützung des Vereins, gebührend bei ihren Fans für die tolle Unterstützung in dieser Saison bedanken.
Auch nach der gut 230 km weiten Anfahrt sollte jedoch trotz allem keine voreilige Leichtfertigkeit verbreitet werden. Schließlich empfing an diesem Tag der Drittplatzierte den Spitzenreiter – also zumindest vom Papier her ein echtes Spitzenspiel in der Brandenburger Handballlandschaft. HCA Trainer Denny Reinicke verlangte seinen Damen an diesem Tag noch einmal alles ab. Schnelles Konterspiel über 60 Minuten und eine robuste Deckungsarbeit sollten die Grundpfeiler für den 17. Saisonsieg des HCA werden. Und die Damen lieferten in den folgenden 60 Minuten eine würdige Meisterleistung ab. Die schon im ersten Angriff erzielte 1:0 Führung der Gäste sollte durchweg Bestand haben.
Es ging um nichts mehr, außer den Sieg…. ein Motto, das den Angermünderinnen durchaus entgegenkam. Gerade auf den Aufbaupositionen gelang dem HCA in der Anfangsviertelstunde fast alles. Karolin Köder im Eins gegen Eins oder Elisa Dahlke aus dem Rückraum, beide trafen nach Belieben. Hinzu kamen die immer wieder gefährlichen Gegenstöße über die Außenspielerinnen Eileen Reinicke und Janine Duckert, eingeleitet durch eine gut aufgelegte Lisa Bretsch im Tor. So setzte der HCA mit dem zwischenzeitlichen 8:3 ein klares Statement und unterstrich seine Ambitionen auf den Sieg am letzten Spieltag. Die lautstark unterstützenden Fans des HCA mussten dann jedoch anerkennen, dass sich die jungen Gastgeberinnen auf Grund dieses Rückstandes keineswegs geschlagen gaben und beherzt um jeden Ball kämpften. Bis fünf Minuten vor Halbzeitpfiff entwickelte sich zumindest vom Spielstand her wieder ein ausgeglichenes Spiel (12:10 für die Gäste). An dieser Stelle muss jedoch gesagt werden, dass eine höhere HCA-Führung auch durch eine mehr als durchschnittliche Schiedsrichterleistung im ersten Durchgang verhindert wurde. Der HCA nutzte die letzten Minuten des ersten Durchgangs jedoch, um die Führung durch Franziska Kottke und Mandy Schröder auf der Kreisläuferposition auf 16:12 auszubauen.
Sichtlich gut gelaunt ging es so zum letzten Mal in der laufenden Saison in die Kabine. Alle waren sich einig. Hier wird nicht nachgelassen, sondern gekämpft bis zur 60. Minute, egal wie der Spielstand lautet.
Und der HCA lieferte noch einmal eine tolle 2. Hälfte zum Wohlwollen der eigenen Fans ab. Die Defensive in Zusammenarbeit mit Uta Jähnke im Tor (entschärfte gleich 5 Sieben-Meter-Strafwürfe) ließ in der zweiten Halbzeit lediglich sechs Gegentore zu. Im eigenen Angriff wurde hingegen munter weiter nach vorn gespielt. Die etatmäßige Torhüterin Marina Kind steuerte gleich zwei Feldtore zum letztlich ungefährdeten HCA-Erfolg hinzu. Die nun auf den Außenpositionen eingesetzten Maren Kühn und Annika Lüben setzten das schnelle Angriffsspiel des HCA fort und trugen sich mit teilweise sehr sehenswerten Treffern in die Torschützenliste ein. Zwar musste der HCA im zweiten Abschnitt insgesamt 4 Zeitstrafen einstecken, jedoch konnten gerade Franziska Bade und Mandy Schröder auf der Kreisposition mit viel Einsatz das personelle Defizit ausgleichen. Mit dem letzten Angriff des Spiels erzielte Franziska Kottke den 489. HCA-Treffer der Spielzeit und setzte so einen tollen Schlusspunkt auf eine erfolgreiche Angermünder Handballsaison. Mit 30:18 setzte sich der HCA auch in dieser Höhe verdient gegen eine sympathische Gastgebermannschaft aus Doberlug Kirchhain. Sportlich fair gratulierten Heimspielerinnen und Fans dem HCA für eine gelungene Saison.
Zusammen mit den mitgereisten Fans feierten die HCA-Damen die Übergabe des Meisterschaftspokals und vergossen das oder andere Glas, getreu dem Motto – Sekt, schmeckt!

Für die kommende Saison in der Ostsee-Spree-Liga sucht der HCA weiterhin engagierte Spielerinnen, die den nötigen sportlichen Ehrgeiz aufbringen, um den Angermünder Handballsport weiterhin in Brandenburg und über die Landesgrenzen hinaus zu vertreten.
Bei Interesse meldet Euch unter hc52angermuende@web.de oder 0172/9836691.

Montag, 13. April 2015

Frauen: Landesmeistertitel perfekt!


Massen (dr) Mit einem 23:19 Erfolg bei der TSV Germania Massen sichert sich die Damenmannschaft des HC 52 Angermünde bereits am drittletzten Spieltag der aktuellen Saison den zweiten Landesmeistertitel der Vereinsgeschichte.

Insgesamt 450 km Autofahrt, mit Eileen Reinicke und Franziska Kottke fehlten gleich zwei Stammspielerinnen und auch auf die weiterhin verletzten Olivia Cettl und Annika Lüben musste das Team verzichten. All das waren Faktoren, die am späten Samstagnachmittag nicht unbedingt für die Angermünderinnen sprachen.  Demgegenüber standen jedoch eine hohe Motivation und der unbedingte Wille jeder einzelnen Spielerin, die Unterstützung der mitgereisten Edelfans (Ein großes Dankeschön!) und das Bewusstsein bei einem Ausrutscher des Konkurrenten aus Luckenwalde den Deckel auf die Meisterschaft machen zu können.
Schon beim Verlassen der Kabine war den Damen anzumerken, dass sie hier alles geben wollten, um zum Erfolg zu kommen. Mit Beginn des Spiels schien sich diese Spannung jedoch in Anspannung zu wandeln und so ging auf Angermünder Seite nicht viel zusammen. Zwar erzielte die erfahrene Mandy Schröder den Führungstreffer zum 1:0, danach dominierte jedoch ausschließlich der Gastgeber. Zu wenig Durchschlagskraft auf den Aufbaupositionen, kein schnelles Umschaltspiel und Konzentrationsschwächen  in der Deckung veranlassten den Angermünder Trainer zu einer frühen Auszeit in der 8. Spielminute beim Stand von 6:4 für die TSV. Diese sollte zunächst jedoch nur wenig Besserung bringen. Die HCA Damen schafften es mit fortlaufender Spielzeit jedoch etwas mehr Konstanz ins eigene Spiel zu bringen und so zu verhindern, dass die Gäste mit mehr als zwei Toren in Führung gingen. Ende der ersten Halbzeit tauchten dann vermehrt technische Fehler im Spiel der Damen aus Massen auf, die der HCA jedoch nicht immer konsequent ausnutzte. Viele Fehlwürfe und überhastete Abschlüsse verhinderten ein Rankommen des HCA. Beim Stand von 11:9 ertönte der Halbzeitpfiff.
Mit Ausnahme der Torhüter ließen sich alle HCA Damen viel Luft nach oben für den zweiten Durchgang. Entsprechend laut viel dann auch die Halbzeitansprache des Angermünder Trainers aus. Vor allem verlangte er von seinen Spielerinnen mehr Wille und  Konzentration im Abschluss.
Und die Gäste kamen wie verwandelt aus der Kabine. Zwei Treffer von Carolin Dolch nach schönen Kombinationen innerhalb von einer Minute bedeuteten den lang ersehnten Ausgleich (11:11). Drei Minuten später dann die Führung durch Janine Duckert im Tempogegenstoß und endlich war wieder eine Linie im Spiel der Uckermärkerinnen zu erkennen. Die Abwehr der Gäste stand nun wesentlich konzentrierter und erkannte frühzeitig die zwingenden Wurfaktionen der Gastgeberinnen. Bis zum 17:15 für den HCA lief in einem hart umkämpften Spiel nun alles nach Plan. Die vor allem in der Defensive sehr körperbetont agierenden Gastgeberinnen legten jedoch ebenso wie der HCA eine starke kämpferische Leistung ab und kamen so zum 17:17 Ausgleich gut zehn Minuten vor Ende der Partie. Angeführt von einer wiederholt stark aufspielenden Karolin Köder setzte der HCA dann allerdings die vermeintliche Vorentscheidung. Mit drei Treffern in Folge zwang man den Coach der Gastgeberinnen zur Auszeit gut fünf Minuten vor Ende der Partie. Der HCA verfolgte nun eine klare Marschroute, die Angriffe lange ausspielen und nur noch klare Torgelegenheiten nutzen. Zum Wohlwollen der Heimanhänger und objektiven Zuschauer machte es der HCA jedoch leider wieder spannend. Anstatt nach guter Abwehraktion im eigenen Angriff zu treffen und den Sack mit einem Vier-Tore Polster vorzeitig zu zumachen, scheiterten die Damen mehrfach an einer gut aufgelegten Gastgeber-Keeperin. Beim Stand von 20:19 sollte nun das Große Zittern beim HCA einsetzen? Nein, Elisa Dahlke versenkte den Ball aus Neun Metern im kurzen Winkel und unterbrach so den Lauf der TSV Massen. In der Folge gab sich der HCA dann keine Blöße mehr und konnte mit dem Schlusspfiff durch Rika Gebert auf eine Vier-Tore-Führung erhöhen. Endstand 23:19 für den HCA.

Nachdem der erste Jubel verklungen war, gab es nun nur noch eine Frage. Wie spielte Luckenwalde in Altlandsberg? Kurz vor 19:00 Uhr dann die Nachricht aus Altlandsberg. Luckenwalde musste sich denkbar knapp mit 21:20 geschlagen geben.
Für den HCA hieß es damit…. Landesmeister, Landesmeister, hey, hey….

Da bereits in am kommenden Wochenende das letzte Heimspiel des HCA ansteht, laden die Damen alle Fans, Freunde und Verwandte zur gemeinsamen Meisterfeier in die Mehrzweckhalle Angermünde ein. Hier spielen die Damen ab 17:00 Uhr gegen den HSV Falkensee 04. Ein wieder einmal harter Brocken, wenn man bedenkt, dass sich der HCA im Hinspiel nur sehr knapp durchsetzen konnte.

Für den letzten Spieltag am Sonntag, den 26.04.2015 geht es für die Damen dann nach Doberlug Kirchhain. Für die Fahrt ist ein großer Bus gemietet und es werden Mitfahrer gesucht. Schnelles Anmelden unter 01729836691, hc52angermünde@web.de oder Facebook lohnt sich.       

Sonntag, 29. März 2015

Frauen: Entscheidung in Halbzeit 2


Angermünde (dr) In einem ruppigen und von Kampf geprägten Spiel gelingt den Damen des HC 52 Angermünde gegen den SV Lok Rangsdorf der neunte Heimerfolg der Saison. Mit dem 23:19 Sieg haben sie den Silberrang in Brandenburgs höchster Spielklasse bereits jetzt fest in der Tasche.

Unter dem Eindruck eines mehr als ungefährdeten 41:11 Sieges der HCA-Männermannschaft gegen eine hoffnungslos unterlegene Mannschaft aus Hennigsdorf mussten die Damen des HCA ihre wichtige Erwärmungsphase beginnen. Um dazu die nötige Konzentration herzustellen, wurden die Uckermärkerinnen durch ihren Trainer noch einmal „eingenordet“. Hoch motiviert ging es dann Punkt 18:00 Uhr auf die Platte. Und von Beginn an war klar, dass es heute für beide Mannschaften kein Spaziergang werden würde. Um jeden Ball wurde von der ersten Minute an gekämpft, manchmal auch mit nicht ganz fairen Mitteln. Spielerisch lief es in den ersten Minuten für beide Mannschaften gut, was bis zur zehnten Minute einen ausgeglichenen Spielstand zur Folge hatte (3:3). Die Randberlinerinnern sollten vor allem aus dem Rückraum und von den Kreispositionen Druck ausstrahlen. Der HCA hingegen besann sich vor allem auf seine Konterstärke und einstudierte Abläufe im Positionsangriff. Mitte der ersten Halbzeit waren es dann allerdings die Gäste, die mehr taten, um zum Torerfolg zu kommen. Der HCA hatte in dieser Phase Pech im Abschluss und traf mehrfach das Aluminium. Folgerichtig sahen sich die Gastgeberinnen einem 3:7 Rückstand gegenüber. Danach folgte jedoch die stärkste Phase des HCA in Halbzeit eins. Aufmerksam in der Defensive und konsequent in der 1. und 2. Welle zeigte man den Damen aus Rangsdorf in dieser Phase die Grenzen auf und drehte den Spielstand in ein 10:8. Diese steckten jedoch bis zum Halbzeitpfiff nicht auf und glichen in Überzahl spielend zum 12:12 aus.
Über 30 Minuten ein insgesamt ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für den HCA, so hätte es wahrscheinlich auch der objektive Gast in der Angermünder Mehrzweckhalle zusammengefasst. Um diese Vorteile auch im Spielstand sichtbar zu machen, sollte vor allem der eigene Rückraum noch mehr Zug zum Tor entwickeln, um so auch die Kreisläufer in Position zu bringen. Und genau das sollte, gepaart mit einer couragierten Leistung aller HCA Damen am Ende der Schlüssel zum Erfolg werden. 
In den beiden ersten Offensivaktionen des zweiten Abschnittes fasste sich Carolin Dolch ein Herz und nutzte auch die kleinste Lücke zum Torerfolg. Die damit erspielte Führung der Gastgeberinnen sollten diese nun auch nicht mehr abgeben. Und die Damen taten einiges dafür. Eine weiterhin konzentrierte Abwehrleistung mit einer guten Abstimmung im Mittelblock und starken Angermünder Torhüterleistungen ließ die Gäste in Halbzeit zwei leidglich sieben Treffer erzielen. Im Angriff spielten die Angermünderinnen ihre Positionsangriffe weites gehend lange aus und suchten die klaren Chancen im Abschluss. Eileen Reinicke und Maren Kühn nutzten den Platz auf den Außenpositionen und waren auch im Konterspiel erfolgreich. In einer weiterhin körperbetonten Partie, in der sich  sicherlich auch die Gäste nicht über die ein oder andere Zeitstrafe hätten beschweren können, war es jedoch der HCA der allein im zweiten Abschnitt viermal in Unterzahl agieren musste. Größeren Nutzen konnte die Gäste daraus jedoch nicht ziehen, im Gegenteil der HCA schaffte es immer wieder durch Janine Duckert oder Karolin Köder im Eins gegen Eins Tore zu erzielen. In einer spannenden Schlussphase sollte es den Angermünderinnen vor wieder einmal zahlreichem Publikum gelingen, den erspielten Vorsprung zu verwalten und das Spiel nach Hause zu bringen. Mit 23:19 gelang der neunte Heimsieg im neunten Heimspiel. 
Nun neigt sich die Saison mit großen Schritten dem Ende entgegen. Der HCA erwartet in eigener Halle nun noch die Vertretung des HSV Falkensee (18.04.2015). Eingebettet ist diese Partie in die beiden weitesten Auswärtsfahrten der Saison, am 11.04.2015 in Massen und am 26.04.2015 am letzten Spieltag in Doberlug Kirchhain.    

Der HCA spielte mit: Kind, Bretsch, Jähnke, Reinicke, Kühn, Duckert, Kottke, Schröder, Dahlke, Karbe, Gebert, Köder, Dolch

Samstag, 21. März 2015

Männer: Siegeswille bringt den Auswärtserfolg

Eichstädt (pm) Die Angermünder Handballer waren vier Spieltage vor Saisonende in Eichstädt zu Gast. Die Heimbilanz der Eichstädter in der bisherigen Spielzeit lässt sich sehen. Von den sieben Heimpartien gewannen sie sechs. Dem HCA standen also schwierige 60 Minuten bevor. 

Montag, 16. März 2015

Männer: Zweite Hälfte bringt den Kantersieg

Angermünde (pm) Für die Männermannschaft des HCA stand eine machbare Aufgabe auf dem Programm. In der Mehrzweckhalle war die Mannschaft vom HC Pritzwalk zu Gast. Die bisherige Bilanz gegen das Team aus der Prignitz liegt bei drei Siegen in drei Spielen.

Samstag, 14. März 2015

Männer: Die Überraschung im UM-Derby blieb aus

Lychen (dc) Am Samstag führte der Weg der HCA-Männer in die Flößerstadt zum SV Berolina. Um 18 Uhr begann die Partie, in der die Vorzeichen wohl klar waren. Lychen wollte im 14. Spiel in Folge einen Sieg einfahren und Angermünde im Uckermark-Derby dem Tabellenführer genau dieses Vorhaben vermiesen.

Samstag, 21. Februar 2015

Frauen: Erster Erfolg in der Rückrunde


Mit einem klaren 41:19 Erfolg gegen das Schlusslicht HSV Wildau 1950 meldet sich die Damenmannschaft des HC 52 Angermünde aus ihrem verlängerten Winterschlaf in der Brandenburgliga zurück.

Zwei Niederlagen in Folge gegen die Aufsteiger aus Liebenwalde und Ahrensdorf/Schenkenhorst stellten die bisherige Bilanz der Rückrunde für den HCA dar. War man noch nach dem Jahreswechsel mit komfortablen 4 Punkten Vorsprung ungeschlagener Spitzenreiter der Brandenburgliga, so fand man sich nun im ausklingenden Februar recht überraschend, aber vollkommen zurecht auf Platz zwei der Tabelle wieder. Jedoch stellt auch der Silberrang für die Damen aus der Uckermark ein grandioses Zwischenergebnis dar und übertrifft alle Erwartungen, mit denen man in die aktuelle Spielzeit gestartet war. Dazu bietet das diesjährige Starterfeld der Liga allerhand Überraschungen und fast immer Konkurrenten, die auf ähnlichem Niveau agieren. So zum Beispiel die Mannschaft des HV Luckenwalde. Mit insgesamt 20:4 Punkten führen die Damen aus dem Teltow Fläming aktuell die Tabelle an. Eine Tatsache mit der man vor der Saison nicht unbedingt rechnen konnte, denn mit dem SV Lok Rangsdorf (aktuell 14:14 Punkte) als selbsternannten Titelaspiranten und Bronzegewinner aus dem Vorjahr und der 3.Liga Reserve aus Altlandsberg (aktuell 17:11 Punkte) seien nur 2 Mannschaften genannt, die vor der Saison hoch im Kurs um den Landesmeistertitel standen. Auch der aktuelle Gegner des HCA weiß in dieser Saison zu überraschen. Mit einem konsequenten Umbruch im Kader und auf der Trainerbank haben die Damen aus Wildau zwar noch keinen Punkt erspielen können, jedoch ist den Randberlinerinnen ein großes Lob für ihren Kampf und Willen zu machen, mit denen sie in jedem Spiel mit der sichtbaren Unterlegenheit umgehen. 
Der HCA wollte das Spiel am vergangenen Samstag nutzen, um endlich einerseits auch im Jahr 2015 Punkte zu holen, jedoch vielmehr die eigenen Abläufe im Spiel zu festigen. Das sollte insgesamt betrachtet auch gelingen. Vor allem im Angriff übernahmen gerade im zweiten Spielabschnitt viele der 11 Spielerinnen an diesem Tage Verantwortung und kamen so zum Torerfolg. Auch im Bereich des eigenen Konterspiels wurden klare Verbesserungen im Vergleich zu den vorherigen Spielen deutlich. Die Defensive des HCA ließ allerdings vor allem in den ersten zwanzig Minuten des Spiels etwas zu wünschen übrig. Zu einfach ließ man die Gegnerinnen passieren und kassierte so zu viele „unnötige“ Gegentore. Über die vollen 60 Minuten betrachtet, ließ man den tapfer kämpfenden  Gegnerinnen jedoch keine Chance und erzielte einen vollkommen verdienten 41:19 Heimsieg. Mit der Motivation aus diesem Spiel geht es für die HCA Damen nun in eine harte Trainingswoche und dann auf den Weg zum Spitzenspiel der Liga zum Tabellenersten nach Luckenwalde. Anwurf ist dort am Samstag, den 28.02.2015 um 16:00 Uhr. 

Der HCA spielte mit: Kind, Bretsch, Dolch, Kottke, Gebert, Reinicke, Duckert, Dahlke, Schröder, Karbe

Sonntag, 15. Februar 2015

Männer: Pflichtsieg gegen Kurstadthandballer

Angermünde (pm) Nach einer langen Spielpause von drei Wochen stand für die Männermannschaft des HC 52 Angermünde (Platz 3) wieder der Handballalltag in der Landesliga/Nord auf dem Programm. In der Mehrzweckhalle war die zweite Mannschaft der Kurstadthandballer aus Bad Freienwalde (Platz 10) zu Gast.

Sonntag, 18. Januar 2015

Männer: Na bitte, geht doch...

Liebenwalde (dc) In bisher drei Auseinandersetzungen konnte der HCA gegen die TSG Liebenwalde keine Punkte einfahren. Um dieses zu ändern, fuhr man 17.01.15 hochmotiviert zum Auswärtsspiel.

Sonntag, 11. Januar 2015

Männer: Souverän ist anders

Angermünde (pm) Nach langer Weihnachtspause stand für die Männer des HCA das erste Punktspiel im neuen Kalenderjahr auf dem Plan. Die dritte Mannschaft vom Oranienburger HC war zu Gast in der Mehrzweckhalle. In der vergangenen Saison konnten beide Spiele souverän gewonnen werden, jedoch war dies an diesem Samstagnachmittag leider nicht der Fall.

Montag, 8. Dezember 2014

Auswärtssieg als Nikolausgeschenk


Falkensee (dr) Nach einer erkennbaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang erspielen sich die Damen des HC 52 Angermünde einen 23:21 Auswärtserfolg beim HSV Falkensee 04 und sichern sich so die Saisonpunkte 17 und 18.

Ein hartes Stück Arbeit zum Ende des Liga-Handballjahres 2014, so könnte man das Spiel der HCA Damen am vergangenen Samstag beim HSV aus Falkensee zusammenfassen. Trotz 14 Damen starken Kader und einer konzentrierten Erwärmung gelang es den Angermünderinnen nicht Fuß auf der Falkenseer Platte zu fassen. Unkonzentriertheiten und mangelnde Präzision im Abschluss waren ständiger Begleiter der Uckermärkerinnen im ersten Durchgang. Der Gastgeber, toll eingestellt und hellwach, verstand es in eben diesem ersten Durchgang die Schwächen der Gäste zu nutzen und zu bestrafen. Nachdem sich in der Anfangsphase der Spielstand noch ausgeglichen gestaltete, zogen die Havelländerinnen zum zwischenzeitigen 10:6 auf Vier Tore davon. Genau in dieser Phase kassierte der Gast aus Angermünde die erste Zeitstrafe in diesem Spiel. Etwas glücklich überstanden die Damen aus der Uckermark diese Phase jedoch unbeschadet. In den letzten sieben Minuten des ersten Durchgangs ging es dann endlich bergauf für den HCA. Mit viel Kampf und einer wacheren Deckungsleistung konnte der Rückstand bis zur Pause auf zwei Tore verkürzt werden. (11:9)
Nun sahen sich die Angermünderinnen zum ersten Mal in dieser Saison mit einem Halbzeitrückstand konfrontiert. Vom Trainer wurde nun eine Reaktion gefordert, vor allem an die Führungsspieler wurde appelliert, Verantwortung zu übernehmen. Ein Weckruf, der die HCAlerinnen zum richtigen Zeitpunkt erwachen ließ.
Angeführt von einer treffsicheren Carolin Dolch im Angriff, zog das Team jetzt an einem Strang und funktionierte endlich in Abwehr und Offensive. Mit einem 7:0 Lauf nach der Pause setzte man ein Ausrufezeichen, von dem sich der Gastgeber nicht mehr erholen sollte. Jessica Vogt, in ihrem ersten Einsatz für den HCA, hielt die Deckung zusammen und leitete gleich mehrere schnelle Konter ein, die durch Janine Duckert, Eileen Reinicke und Karolin Köder erfolgreich vollendet werden konnten. Mit nun etwas mehr Leichtigkeit im gesamten Spiel konnten auch kleinere Fehler im Spiel der Gäste ausgemerzt werden. Die Gastgeber setzten jedoch auch weiterhin alles dagegen und trugen so ihren Teil zu einem gutklassigen und vor allem schnellen Brandenburgligaspiel bei. Der herausgespielte Fünf Tore Vorsprung des HCA konnte auch dank einer hundertprozentigen Siebenmeterquote durch Franziska Kottke bis kurz vor Ende der Partie aufrechterhalten werden. Die Abwehr der Gäste hielt den Angriffen der Falkenseerinnen weiterhin stand. Trotzdem die Havelländerinnen noch einmal den Anschluss auf zwei Tore erreichen sollten, war der neunte Angermünder Sieg im neunten Ligaspiel am Ende nicht mehr in Gefahr. Die HCA Damen belohnen sich mit einem starken zweiten Durchgang selbst und beenden ein grandioses Handballjahr 2014, zumindest in der Liga. Mit nun 18 Punkten auf dem Konto stehen die Damen an erster Stelle in Brandenburgs höchster Spielklasse. Im letzten Spiel der Rückrunde treffen die Damen am 10.01.2015 im Heimspiel auf die Ligawundertüte aus Doberlug Kirchhain.
Vorher erwartet die Damen jedoch noch ein echtes Highlight in ihrer gemeinsamen Handballkarriere. Am 20.12.2014 treffen die Angermünderinnen im Final Four des HVB Pokals auf die Drittligamannschaft aus Altlandsberg. Mit einer gemeinsamen Fahrt im großen Bus geht es nach Potsdam. Noch sind Plätze verfügbar. Anmeldungen unter 0172/9836691, per Mail an hc52angermuende@web.de oder Facebook.

Montag, 1. Dezember 2014

Frauen: Weiter erfolgreich...


Angermünde (dr) In ihrem letzten Heimspiel im Handballjahr 2014 fährt die Damenmannschaft des HC 52 Angermünde einen 26:23 Erfolg gegen die Auswahl der TSV Germania Massen ein und bleibt somit Tabellenführer der Brandenburgliga.

Trotz der bisher gut laufenden Saison waren die Damen des HCA noch aus der Vorsaison vor den Gegnerinnen aus Massen gewarnt, hatte man doch eine herbe 29:21 Heimniederlage einstecken müssen. Um eine Wiederholung der Ereignisse aus dem Vorjahr tunlichst zu vermeiden, wollten die Damen aus der Uckermark von Anfang beweisen wer „Herr auf der heimischen Platte“ ist. Das sollte zunächst auch gut gelingen. Vor allem über schnelle Konterangriffe konnte man den Gästen bereits früh in der Partie auf 6:1 enteilen. Damit sollte das HCA-Feuerwerk jedoch erstmal abgebrannt sein, denn von nun kam der Gast vor allem über die Außenpositionen besser in die Partie. Die Gästedeckung erwies sich auf einmal als unüberwindbar, selbst die 7m Strafwürfe konnten durch den HCA nicht verwandelt werden. Beim Stand von 6:5 sollte im Angermünder Team Time Out noch einmal an die Marschroute des heutigen Tages erinnert werden. Verantwortung und Druck zum Tor sollten nur zwei Dinge sein, die die HCA Damen in ihrem Spiel auf einmal vermissen ließen. Die kurze Auszeit trug dann allerdings Früchte. Erkennbar wach gerüttelte Angermünderinnen waren nun gewillt den Vorsprung wieder größer werden zu lassen. Mit einem Zwischenspurt zum 11:6 sollte dies gelingen. Zwar konnte man bis zur Halbzeit die Distanz zum Gästeteam nicht vollständig aufrechterhalten, jedoch ging es mit einem beruhigenden 4 Tore Polster in die Kabine (15:11).
Der an diesem Tag 14-Damen starke Kader des HCA war sich in der Pause jedoch vollkommen bewusst, dass die Massenerinnen nicht 200 km weit gefahren waren, um sich in der 2. Hälfte den Angermünderinnen zu ergeben. Eine weiterhin aufmerksame Deckung und überlegt ausgespielte Angriffe sollten daher Halbzeit 2 bestimmen.
Gut aufgelegt erwischte man den besseren Start in den zweiten Durchgang. Bis zum Stand von 20:11 erspielte man sich nun wie bereits in der ersten Hälfte einen Vorsprung, der nun jedoch durchaus Potential hatte, bereits vorentscheidend zu sein. Nicht jedoch an diesem Tag. Wie bereits in den ersten 30 Minuten ließ man die Damen aus dem Süden Brandenburgs wieder ins Spiel kommen und so Tor um Tor die scheinbar sichere Führung schmilzen. Die Damen des HCA taten sich in dieser Phase wiederum zu schwer im Angriff oder scheiterten an einer gut aufgelegten Gäste Torhüterin. Bis fünf Minuten vor Ende der Partie schaffte es der HCA jedoch mit einigen sehenswerten Spielzügen oder Einzelaktionen auf den Außenpositionen den Vorsprung bei mindestens 5 Toren zu halten. In einer hektisch werdenden Schlussphase mit einigen technischen Fehlern auf beiden Seiten schaffte es der Gast aus Massen noch einmal auf den Endstand von 26:23 zu verkürzen, ohne den Angermünder Sieg an diesem Tag ernsthaft in Gefahr zu bringen. Nach einem kräftezehrenden Handballjahr 2014 steht nun am kommenden Wochenende das letzte Ligaspiel in Falkensee an.

Der HCA spielte mit: Jähnke, Bretsch, Dolch, Kühn, Kottke, Köder, Lüben, Cettl, Duckert, Reinicke, Gebert, Dahlke, Klan, Karbe

Samstag, 29. November 2014

Männer: Zweite Hälfte oben auf

Angermünde (pm) Der HCA empfing am ersten Adventswochenende den Finowfurter SV zum Uckermark-Barnim-Derby in der Mehrzweckhalle. Nach einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt konnte der HCA das Spiel mit 28:17 für sich entscheiden.

Mittwoch, 26. November 2014

Frauen: Auswärtserfolg!


Rangsdorf (dr) Die Handballdamen des HC 52 Angermünde gewinnen das Spitzenspiel beim selbsternannten Aufstiegsaspiranten SV Lok Rangsdorf mit 25:18 und verteidigen damit weiterhin ihre Spitzenposition in der Brandenburgliga.

Mannschaft und Trainer waren bewusst, dass die Damen des HCA an diesem Samstagabend ein ganz harter Brocken erwartet. In Rangsdorf trafen die bisher einzigen Mannschaften ohne Niederlage in dieser Saison aufeinander. Die Rangsdorferinnen, ebenfalls wie der HCA in der Vorwoche ins Final Four des HVB Pokals eingezogen, waren in den vorangegangenen Spielzeiten immer ein Gegner auf Augenhöhe. Die HCA Damen konnten jedoch selbstbewusst sein, so lag eine starke Trainingswoche hinter ihnen und auch die bisherigen Erfolge in Liga und Pokal bestätigten die guten Leistungen. Mit dem nötigen Willen und einer hohen Effektivität im Angriff sollte das Spiel angegangen werden, um so die gut organisierte Deckung der Randberlinerinnen auseinander zu reißen. Mit einer Leistung, die im Vergleich zu den bisherigen Spielen der HCA Damen ihres gleichen sucht, ließ man den LOK-Damen an diesem Tag in den folgenden 60 Minuten keine echte Chance das Spiel zu gewinnen. Die Gastgeberinnen agierten in der Anfangsphase vor allem über ihren gut besetzten Rückraum, scheiterten jedoch ein ums andere Mal an einer an diesem Tag blendend aufgelegten Lisa Bretsch im Angermünder Tor. Im eigenen Angriff konnte der HCA zunächst über Maren Kühn auf der Außenposition Akzente setzen und Tore erzielen. Nach den ersten 10 Minuten beim Stand von 5:2 für den HCA sollte sich das eigene Spiel jedoch etwas verändern. Nun bestimmten vor allem die Rückraumspieler das Geschehen. Egal ob Einzelaktion oder Spielzug, sehr häufig fand der HCA die passende Lücke und so den freien Wurf auf das Rangsdorfer Tor. Die gut gestaffelte Deckung der HCA Damen machte es dem Rangsdorfer Angriff zunehmend schwerer, klare Torchancen zu erarbeiten. Bis zur Halbzeit erspielten sich die Uckermärkerinnen eine auch in dieser Höhe verdiente 14:6 Führung.
Der gemeinsame Pausentee wurde durch den HCA-Trainer vor allem genutzt, um seine Spielerinnen daran zu erinnern, dass ein Handballspiel auch an diesem Abend eine zweite Halbzeit bereit hält, in der man eine ähnliche Leistung, wie in der ersten Hälfte darbieten musste, um am Ende erfolgreich zu sein. Die mitgereisten HCA Fans (Ein großes Dankeschön!) sahen vor allem in den ersten 10 Minuten des zweiten Spielabschnitts einen Gastgeber, der nun mit schnellen Angriffen alles auf eine Karte setzte. Den Angermünderinnen gelang es jedoch vor allem in dieser Phase immer wieder dagegen zu halten. Die nach ihrer langen Verletzungspause zurückgekehrte Carolin Dolch zog zusammen mit Karolin Köder die Fäden im Angermünder Spiel. Der zur Halbzeit erspielte 8-Tore Vorsprung konnte  konstant aufrechterhalten werden, auch dank einer weiterhin aufmerksamen Deckungsformation. Auch wenn die HCA Damen in den letzten Minuten des Spiels ein wenig den Druck zum Tor vermissen ließen, so belohnten die nicht immer souverän auftretenden Schiedsrichter am Ende der Partie die klaren Tormöglichkeiten des HCA mit einem Torpfiff oder dem fälligen Siebenmeter Strafwurf, den Elisa Dahlke im Tor unterbrachte. Beim Stand von 25:18 endete die bisher stärkste Partie der HCA Damen im Saisonverlauf. Nun beginnt für die Uckermärkerinnen der Endspurt für das Handballjahr 2014. Mit Germania Massen hat man am kommenden Samstag ein harte Nuss zu knacken und hofft deshalb auf die zahlreiche Unterstützung der Fans ab 18:00 Uhr in der Angermünder Mehrzweckhalle.

Der HCA spielte mit: Bretsch, Jähnke, Dolch, Kühn, Kottke, Köder, Lüben, Duckert, Reinicke, Gebert, Dahlke, Schröder, Karbe      

Sonntag, 16. November 2014

Frauen: HCA Damen erstmalig im Final Four


Kleinmachnow (dr) Nach zwei Siegen im Pokalviertelfinale gegen die Verbandsligisten HSG Teltow Ruhlsdorf und Motor Hennigsdorf nimmt die Damenmannschaft des HC 52 Angermünde zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte am Final Four Turnier in Potsdam teil. 

Nachdem sich mit der Mannschaft des SSV PCK 90 Schwedt bereits im letzten Jahr ein Team aus der Uckermark für das Final Four Turnier in Potsdam qualifizierte, erspielten sich nun die Angermünder Frauen die Teilnahme am Pokalendrundenturnier. Der in der diesem Jahr vollkommen überarbeitete Modus im HVB Pokal verlangte von den teilnehmenden Mannschaften auch in der zweiten Runde gleich zwei Spiele an einem Tag über 60 Minuten in Turnierform ab. Nachdem es die Angermünderinnen in den Vorjahren im Viertelfinale immer mit Mannschaften aus der 3. Liga zu tun bekamen und teilweise sehr unglücklich scheiterten, bescherte ihnen das Los in diesem Jahr zwei vermeintlich einfachere Aufgaben. Mit den Verbandsligisten aus Teltow/Ruhlsdorf und Hennigsdorf traf man auf „zwei alte Bekannte“. Noch im Achtelfinale der Vorsaison quälten sich die HCA Damen gegen die Teltowerinnen zu einem knappen Sieg mit einem Tor Vorsprung. Die Hennigsdorferinnen waren jahrelange Ligakonkurrenten bis zu ihrem Abstieg in die Verbandsliga Nord vor zwei Jahren.
Gleich im ersten Spiel an diesem Turniertag mussten die Damen aus der Uckermark beim Gastgeber aus Teltow antreten. Und das junge Team dachte nicht daran, dem HCA an diesem Tag irgendetwas zu schenken. Zwar konnten sich die Angermünderinnen über schnelle Gegenstöße frühzeitig ein kleines Polster (6:2) erspielen und so zunächst Ruhe in das eigene Positionsspiel bringen, jedoch schlich sich der ein oder andere Abstimmungsfehler bis zur Halbzeitpause ein, was die Gastgeberinnen prompt dazu nutzten, den Spielstand zum 13:13 auszugleichen. Panik sollte in der HCA Kabine deswegen jedoch noch nicht ausbrechen. Auch auf Grund vieler Wechsel des Angermünder Trainers konnte die Abstimmung nicht zu hundert Prozent passen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit vertraute man deswegen zunächst wieder auf die Stammformation, was sich nachfolgend auch im Spielstand widerspiegelte. Bis zur 45. Minute erhöhten die Angermünderinnen auf 19:14. Dieser Vorsprung zusammen mit einem wiederholt starken Torhüter-Duo Bretsch/Jähnke sollte dann auch ausreichen, um die wacker kämpfenden Gastgeberinnen bis zum Ende der Partie auf Abstand zu halten. Beim Stand von 24:21 ertönte das Schlusssignal.
Nun waren zunächst die Kontrahenten des HCA im direkten Duell an der Reihe. Trotz mehrfacher Wechsel mussten die Teltowerinnen auch ihr zweites Spiel an diesem Tag mit 20:23 gegen Motor Hennigsdorf verloren geben.
In einem echten Finale trafen anschließend die beiden siegreichen Teams aus Angermünde und Hennigsdorf aufeinander. Die HCA Damen, nun nur noch einen Schritt vom Final Four entfernt, waren fest entschlossen auch dieses Spiel als Sieger zu beenden. In der Deckung agierten die Damen zusammen mit Torhüterin Bretsch sehr souverän und zwangen die Hennigsdorferinnen häufig zu unvorbereiteten Würfen, die in eigene Tempogegenstöße umgewandelt wurden. Diese konnten durch die auch im zweiten Spiel schnellen Außenspieler Duckert und Kühn in Tore umgemünzt werden. Bis zur Halbzeitpause erspielten sich die Damen des HCA ein 6 Tore Polster (15:9). Der zweite Abschnitt  ist dann schnell erzählt. Die größeren Kraftreserven des HCA sollten gegen völlig ausgepowerte Randberlinerinnen im zweiten Durchgang den Unterschied machen. Nach einem 7:0 Lauf (25:12) hatten die Hennigsdorferinnen nichts mehr entgegenzusetzen. Ohne eine Verletzung beklagen zu müssen, beendeten die Damen des HCA das zweite Spiel an diesem Tag beim Stand von 28:15 und freuten sich über den Einzug ins Final Four des HVB Pokals. Hier warten dann unter anderem die Drittliga Teams aus Altlandsberg und Frankfurt/Oder. Noch vor Weihnachten erleben die Damen des so ein Highlight in ihrer Handballkarriere. Abzuwarten bleibt was die Los-Fee für das Halbfinale an Überraschungen bereithält.   

Der HCA spielte mit: Bretsch, Jähnke, Duckert, Kühn, Lüben, Gebert, Köder, Karbe, Bade, Schröder, Cettl, Dahlke

Montag, 10. November 2014

Männer: Die Kurve noch gekriegt

Angermünde (pm) Mit einem hart erkämpften 33:31-Heimsieg gegen den SV Eichstädt bleibt die Männermannschaft des HCA an der Tabellenspitze der Landesliga/Nord dran. Trotz der gut besetzten Bank mit zwölf Spielern gab es auf Seiten des HCA einige arbeits- und verletzungsbedingte Ausfälle zu verzeichnen. Es musste sogar „der Biber” Ronny Bollenbach reaktiviert werden. Den Spielverlauf kann man mit einer Sinuskurve gleichsetzen. Doch eins nach dem anderen.

Frauen: Tabellenführung verteidigt


Angermünde, In einem spannenden und vor allem kampfbetonten Spiel gewinnen die Damen des HC 52 Angermünde am Ende verdient mit 25:23 (13:10) gegen die Regionalligareserve aus Altlandsberg und bleiben so Tabellenführer der Brandenburgliga.

Bisher können die HCA Damen mit ihren erreichten Ergebnissen in dieser Saison mehr als zufrieden sein, schließlich musste man noch kein Spiel verloren geben. Bereits die beiden letzten Spiele gegen Luckenwalde und auswärts in Fredersdorf haben gezeigt, dass der HCA auch in dieser Saison in der Lage ist, in den oberen Tabellenregionen mitzuspielen. Von Favoritenrolle oder gar mehr will der Angermünder Trainer jedoch bei Weitem nicht sprechen, dafür waren die letzten Spiele zu ausgeglichen und knapp im Endresultat. Gerade in heimischer Halle wollten die Damen jedoch auch an diesem Wochenende zeigen, wer Chef auf der Platte ist. Das sollte am Ende auch gelingen.
Mentale Stärke und Konzentration waren die Schlüsselwörter in der Angermünder Kabine kurz vor Anpfiff des sechsten Saisonspiels. Ziel war es, die einfachen technischen Fehler aus den vergangenen Partien abzustellen, umso mehr Sicherheit in das eigene Positionsspiel zu bekommen. Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Die Gäste agierten mit einer aggressiven und kompromisslos offensiven Deckungsvariante, die jedoch vor allem für die Angermünder Aufbauspieler immer wieder Räume bot. Diese konnten gerade in der Anfangsviertelstunde gut genutzt werden. In der eigenen Deckung zwang man die Altlandsbergerinnen immer wieder zu Abschlüssen aus der zweiten Reihe, die zunächst nur selten den Weg ins Tor fanden. Bis zum Spielstand von 7:6 (15. Minute) gelang es keiner Mannschaft einen deutlichen Vorsprung zu erzielen. Dann schien es jedoch, als wäre „die erste Luft“ der Gäste aufgebraucht. Diesen Umstand nutzte der HCA zu einem Zwischenspurt zum 13:9 kurz vor der Pause. Anstatt die Führung jedoch noch auszubauen, führten technische Unsicherheiten zum trotzdem zufriedenstellenden 13:10 Halbzeitstand.
Die Beweglichkeit ohne Ball und der unbedingte Wille jeder Spielerin ein Tor erzielen zu wollen, waren Themen, die in der Halbzeitpause angesprochen wurden. Hier mussten sich die Damen trotz des Drei-Tore Vorsprungs erkennbar verbessern, um ein positives Resultat zu erreichen.
Gesagt, getan. Es dauerte genau 6 Minuten und 35 Sekunden, bis der Gästetrainer zur Grünen Karte greifen musste. Beim Stand von 16:11 hatte man auf HCA Seite zu diesem Zeitpunkt nichts zu kritisieren. Mit einem kontinuierlichen 5-Tore-Vorsprung für den HCA plätscherte das Spiel bis zur 50. Minute vor sich hin. Trafen die Gäste, legten die HCA Damen wieder einen Treffer nach und andersherum.  Beim Stand von 21:16 und einer weiteren Deckungsumstellung des Altlandsberger Trainergespanns nahm das Spiel jedoch noch einmal Fahrt auf. Die Gäste erzielten Treffer um Treffer und waren beim 22:20 wieder in Schlagdistanz. Genau zum richtigen Moment gelang es den Angermünderinnen jedoch in einer hektischen Schlussphase den Schalter wieder umzulegen und auch gegen die nun komplett offensiv agierende Abwehr der Altlandsbergerinnen erfolgreich zu sein. Mit dem Treffer zum 24:20 gelang dem HCA 2 Minuten vor Ende der Partie die Vorentscheidung in einem für die vielen Zuschauer in der Angermünder Mehrzweckhalle tollen Handballspiel. Beim Stand von 25:23 ertönte der Schlusspfiff. Die Angermünderinnen bedanken sich bei einem tollen und lautstarken Publikum und freuen sich nun auf die nächsten Gegner. Zunächst im HVB Pokal Viertelfinale gegen Teltow/Ruhlsdorf und Hennigsdorf und in der darauffolgenden Woche beim selbsternannten Titelaspiranten aus Rangsdorf.

Sonntag, 2. November 2014

Frauen: HCA Damen weiter in der Erfolgsspur


Die Handballdamen des HC 52 Angermünde feiern ihren zweiten Auswärtssieg in dieser Saison und stehen nach dem 18:19 Erfolg gegen die HSG Fredersdorf-Petershagen an der Tabellenspitze der Brandenburgliga.

Wieder einmal hieß es „Spitzenspiel“ für die Angermünderinnen. Nachdem am letzten Spieltag der Tabellenerste aus Luckenwalde in Angermünde gastierte, reisten diesmal die Zweitplatzierten HCA Damen zum Tabellenersten nach Fredersdorf/Petershagen. Beide Mannschaften hatten bis hierhin keine Punkte abgegeben und waren heiß auf einen weiteren Sieg. Trotz der bisherigen vier Siege zieht sich eine nicht immer objektiv zu erklärende Abschlussschwäche durch das Angermünder Team, welche am heutigen Tage unbedingt abgestellt werden musste, um am Ende erfolgreich zu sein. Zudem sollte mit einer offensiven Deckungsvariante der starke Rückraum der Gastgeber entschärft  werden. Dies gelang in den ersten Minuten des Spiels jedoch nur bedingt. Die Gastgeber waren zum Missfallen des Angermünder Trainers gerade aus der zweiten Reihe gefährlich und trafen in den ersten Minuten nach Belieben. Leider musste das Spiel gleich zu Beginn wegen einer Verletzungspause auf Seiten der Gastgeberinnen unterbrochen werden (An dieser Stelle: Gute Besserung!) und so hatten die Angermünderinnen Zeit sich ein wenig in der Deckung zu sortieren. Den anfänglichen 3:1 Rückstand glichen die Damen aus der Uckermark bis zur Hälfte der ersten Halbzeit auf ein 4:4 aus. Beide Deckungsreihen arbeiteten nun extrem körperbetont und machten es den gegnerischen Angreifern extrem schwer Chancen zu erarbeiten. Häufig endeten die Angriffe daher im passiven Spiel oder mit technischen Fehlern. Im Tor der Angermünderinnen zeigte Lisa Bretsch starke Leistung und konnte sich nun vor allem bei Distanzwürfen auszeichnen. Bis zur Halbzeit konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Den psychologischen Big Point setzte dann jedoch der HCA, der durch Maren Kühn in eigener Unterzahl zehn Sekunden vor Ende der ersten Hälfte zum 8:8 Halbzeitstand ausglich.

In der Halbzeit wurde vor allem die hohe Anzahl an technischen Fehlern analysiert. Weiterhin sollte das eigene Umschaltspiel stärker in den Vordergrund rücken und so einfache Tore in diesem für alle Spielerinnen sehr anstrengenden Spiel bringen.

Die HCA Damen setzten die Vorgaben vor allem zu Beginn der zweiten Hälfte gut um. Zwar musste man in Unterzahl noch zwei Gegentreffer hinnehmen, glich diese jedoch aus und erspielte sich zum ersten Mal eine Drei Tore Führung zum 13:10. In einem Spiel, das in der 40. Minute auf beiden Seiten nicht einmal 15 Tore hervorbrachte, scheint eine derartige Führung bereits vorentscheidend. Zum Bedauern der Angermünderinnen sollte das jedoch noch nicht der Fall sein. Ähnlich wie in Durchgang eins bestimmten in den letzten zwanzig Minuten vor allem die Abwehrreihen und die Torhüter das Spielgeschehen. Die Gastgeber glichen die Führung der Angermünderinnen zum 15:15 aus und gingen mit dem nächsten Treffer wiederum selbst in Führung. Nun hieß es in einer zunehmend ruppiger werdenden Partie mit vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten ruhig zu bleiben und vor allem im Angriff noch einmal die nötige Konzentration aufzubringen. Mit einer Serie von drei Toren in Folge sollte dies gelingen und das Ruder zu Gunsten der Angermünderinnen rumzureißen. Auf Grund zweier diskussionswürdiger Zeitstrafen gegen das Angermünder Team musste jedoch fünf Minuten vor Ende der Partie noch einmal gezittert werden. Eine wiederholt klasse aufspielende Uta Jähnke im Tor der Gäste brachte die Gastgeberinnen jedoch zur Verzweiflung und parierte nahezu jeden Ball. Ein tolles Zusammenspiel zwischen Franziska Kottke und Janine Duckert führte in doppelter Unterzahl zur nun endlich vorentscheidenden Drei Tore Führung (19:16). Auch in Überzahl gelang den Gastgeberinnen bis zum Läuten der Schlusssirene nur noch der Anschlusstreffer zum 19:18. Glückliche Angermünderinnen freuten sich über einen erkämpften Auswärtssieg. Im nächsten Spitzenspiel treffen die nun erstplatzierten Damen aus der Uckermark am kommenden Sonntag auf den Tabellenvierten aus Altlandsberg. 

Der HCA spielte mit: Jähnke, Bretsch, Schröder, Duckert, Kühn. Reinicke, Bade, Lüben, Gebert, Köder, Dolch, Dahlke, Kottke

Sonntag, 19. Oktober 2014

Frauen: Sieg im Spitzenspiel


Angermünde, Mit dem vierten Sieg im vierten Saisonspiel bleiben die Damen des HC 52 Angermünde in der laufenden Brandenburgliga-Saison weiter ungeschlagen und verdrängen den bisherigen Tabellenführer aus Luckenwalde von der Tabellenspitze.

Mit der Erleichterung des verlustpunktfreien Saisonstarts im Kopf freuten sich Team und Trainer des HCA auf ein erstes echtes Spitzenspiel in heimischer Halle. Mit dem HV Luckenwalde hatte man den aktuellen Tabellenführer in Brandenburgs höchster Spielklasse zu Gast. Auch die Teltow Flämingerinnen spielten einen sehr guten Saisonauftakt und konnten ebenfalls alle drei Partien für sich entscheiden. Beide Mannschaften konnten diesem Wochenende mit insgesamt 14 bzw. 13 Akteurinnen auf einen breiten Kader zurückgreifen. Die HCA Damen erwischten ähnlich wie in der Vorwoche einen Start nach Maß, nur diesmal belohnten sie sich auch dafür. Drei schnelle Angriffe reichten, um den Gästetrainer bereits in der frühen Phase des Spiels zu seiner ersten Auszeit zu zwingen. Beim Stand von 3:0 nach 4 Spielminuten ging es so in die erste Verschnaufpause. Lediglich taktische Kleinigkeiten gab es auf Angermünder Seite zu korrigieren. Wer sich in der Halle nach dem vielversprechenden Start nun auf eine torreiche Partie freute, sah sich schon bald getäuscht, denn immer mehr spielten sich auf beiden Seiten die Abwehrreihen und ganz besonders die Torhüterinnen in den Vordergrund. Nach und nach fanden dann aber auch die Gäste vor allem über schnelle Angriffe ins Spiel, den Positionsangriff der Luckenwalderinnen hatte die HCA Deckung über weite Teile der ersten Hälfte sehr gut im Griff. Im Angriff der Uckermärkerinnnen konnte Karolin Köder auf der Rückraummitte Position viele Akzente setzen und den generischen Mittelblock immer wieder vor Probleme stellen. Insgesamt muss jedoch erwähnt werden, dass die Angermünderinnen wieder einmal zu wenig aus ihren zahlreichen guten Chancen machten. Trotzdem ging es mit einer durchaus verdienten 9:7 Halbzeitführung in die Kabine.
Druckvolleres Spielen des Balles sowie konzentriertere Abschlüsse blieben das zentrale Thema in der HCA Kabine.Weiteres Hauptaugenmerk sollte zudem weiter die bis dahin tadellos funktionierende Deckungsarbeit bleiben.
Ähnlich gut wie die Angermünderinnen zu Beginn der ersten Hälfte starteten die Fläminger Gäste in den zweiten Spielabschnitt. Mit einem 3:0 Lauf drehten sie den Spielstand und erspielten sich die erste eigene Führung (9:10). In einem nun zunehmend ruppiger werdenden Spiel wurde um jeden Ballbesitz gekämpft, nicht immer nur mit fairen Mitteln. Leider fanden die an diesem Tag eingesetzten Schiedsrichter keine eigene Linie mehr und trafen so immer häufiger unglückliche Entscheidungen. Unabhängig davon fanden die Gastgeberinnen wieder ins Spiel zurück und erspielten sich eine knappe Führung zum 12:11. In den folgenden Minuten war es dann vor allem die Torhüterin der Gäste, die sich mehrfach gut in Szene setzen konnte und eine höhere Führung der Angermünderinnen verhinderte. Aber auch die Angermünder Deckung hielt den Angriffen der Gäste weiterhin stand. So entwickelte sich der Spielstand nur sehr schleppend bis zum 14:14 ca. acht Minuten vor Schluss. Was dann jedoch kam, setzte den ohnehin schon sehr guten Leistungen aller drei Angermünderinnen Torhüterinnen an diesem Tag die Krone auf. Uta Jähnke entschärfte jeden Ball, der den Weg aufs Angermünder Tor fand und setzte so den Grundstein für einen am Ende verdienten Heimerfolg. Im Angriff war es dann Karolin Köder, die mit zwei Toren in Folge den Sack für den HCA zu machte. Zwei Tore auf beiden Seiten in den Schlusssekunden waren dann nur noch Ergebniskosmetik. Nach der nun kommenden zweiwöchigen Spielpause geht es für die Damen dann in einen herbstlichen Handballmarathon. Innerhalb von sechs Wochen müssen die Damen insgesamt 2 Pokal- und 5 Ligaspiele bestreiten.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Frauen: Erste Auswärtspunkte


(Wildau) In ihrem ersten Auswärtsspiel holen die Damen des HC Angermünde die Pluspunkte 5 und 6 und bleiben weiterhin ungeschlagen.

Nachdem man es in den ersten beiden Partien der neuen Saison mit den beiden Aufsteigern zu tun hatte, reiste man nun zum Brandenburgliga Urgestein nach Wildau. Auch hier erwarteten die Damen des HCA allerdings komplett neue und vor allem junge Gesichter. Mit einer vollkommen umgekrempelten Mannschaft samt Trainerteam starteten die Randberlinerinnen jedoch denkbar schlecht in die neue Saison. Im Gegensatz zum HCA mussten die Wildauerinnen beide Spiele verloren geben. Dass eine Wildauer Mannschaft jedoch nie zu unterschätzen ist, wissen die Damen des HCA nur zu gut, denn im Süden Berlins hatte es immer Duelle auf Augenhöhe gegeben. So starteten die Angermünderinnen unbeeindruckt von der aktuellen Tabellensituation in das Spiel und legten los wie die Feuerwehr. Gleich sechs Angriffe der Wildauerinnen konnten entschärft und in eigene Kontermöglichkeiten umgewandelt werden, dumm nur das kein einziger den Weg ins gegnerische Tor fand. Entweder haperte es am Abschluss, am letzten Pass oder nicht abgestimmten Laufwegen. Erst in der 5 Minute gelang den HCA Damen mit einer weiterhin soliden Deckungsleistung der erste Treffer. Damit sollte zunächst der Bann gebrochen sein. Bis zur 15 Minute erhöhten die Damen aus der Uckermark auf ein komfortables 10:2. Dieser Vorsprung gab dem HCA Trainer die Möglichkeit viele Wechsel durchzuführen, auch um verschiedene Spielerkonstellationen auszuprobieren. Nicht unerwartet kam der Angriff des HCA dadurch etwas ins Stocken, was das Heimteam dazu nutzte, den Halbzeitstand auf ein 8:12 zu korrigieren. In der Halbzeitpause wurde der Fokus auf die weiterhin mangelhafte Chancenverwertung gelegt. Hier sollte die zweite Spielhälfte zur Besserung genutzt werden.
Wesentlich konzentrierter als zum Ende des ersten Abschnittes kamen die Gäste aus der Kabine und erhöhten den Spielstand innerhalb von zehn Minuten auf ein an diesem Tage vorentscheidendes 18:9.
Mit Franziska Bade und Mandy Schröder am Kreis konnten auch im zweiten Durchgang gute Sperren für den Angriff des HCA gestellt und einfache Tore erzielt werden. Auf der Außenposition wusste sich vor allem Janine Duckert in Szene zu setzen und erzielte nach sehenswerten 1:1 Aktion mehrere Treffer. Auf den Aufbaupositionen setzte der Trainer des HCA auch in der zweiten Hälfte auf Rotation. Hier machten auch die beiden jüngsten im Team, Gina Karbe und Rika Gebert ihre Sache gut. Zwar konnte der 9-Tore Vorsprung bis zum Ende der Partie nicht ganz gehalten werden, jedoch spielten die HCA Damen das Spiel routiniert bis zum Endstand von 25:17 zu Ende. Am nächsten Wochenende empfangen die nunmehr zweitplatzierten Damen des HCA mit dem HV Luckenwalde 09 den aktuellen Tabellenführer. Anpfiff ist am Samstag, den 18.10.2014 um 17:00 Uhr in der heimischen Mehrzweckhalle.