Teltow/Ruhlsdorf (fb) In der Verbandsliga Nord verlor die Männermannschaft des HC 52 Angermünde wieder einmal außerhalb der eigenen Mauern. In ihrem vorletzten Auswärtsspiel unterlag das Team aus der Uckermark (Platz 8) gegen die HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf (Platz 5) mit 32:22 (16:12). Zu inkonsequent agierten die Angermünder im Angriff und zu löchrig in der Deckung.
Sonntag, 10. April 2011
Mittwoch, 6. April 2011
Männliche C-Jugend: Spielunion NO
Angermünde Innerhalb von 6 Tagen musste der HCA zweimal per Heimrecht ran. Zunächst erwartete der Gastgeber den Tabellendritten vom SV Motor Hennigsdorf. Es wurde das erwartet schwere Spiel.
Sonntag, 3. April 2011
Lieber acht Wölfe als vierzehn Schafe
Perleberg (fb) Mit einem großen Reisebus trat die Männermannschaft des HC 52 Angermünde ihr viertletztes Spiel der Verbandsligasaison an. Da fragt man sich, wozu denn die einzigen acht Akteure, die für dieses Auswärtsspiel den Angermünder Handball vertraten, einen ganzen Reisebus brauchten. Grund: Etwa dreißig mitgereiste Fans unterstützten im nordwestlichsten Zipfel Brandenburgs, beim SV Perleberg (Platz 4), ihr Team aus der Uckermark (Platz 8). Trotz lauter Fangesänge und einer guten Leistung der Gäste, reichte es letztlich nicht für den ersten Auswärtssieg. Das Abel-Team unterlag mit 27:24 (Halbzeitstand 10:8).
Zwar konnte der HCA das Hinspiel in der heimischen Halle noch mit 34:28 für sich entscheiden, doch das war neben der lautstarken Fanunterstützung der einzig hoffnungsvolle Grund für einen möglichen Punktgewinn. Noch immer gewann der HCA keines ihrer Spiele außerhalb der eigenen Mauern. Dazu kam noch der große Anteil an fehlenden Spielern. Mit nur drei Rückraumspielern und drei besetzten Außenpositionen fehlte allein im Angriff ein ausgebildeter Kreisläufer. Abwehrspezialist Bailleu sprang in die Rolle – und er machte sie richtig gut! Gleich zu Beginn erwirtschaftete er einen Strafwurf und verwandelte selbst zum 1:3. Kurze Zeit später passte Brederecke in der Deckung auf, stibitzte den Ball und verwandelte den Konter zum einzigen Drei-Tore-Führungstreffer (1:4). Ab dato zeigten die Hausherren mit Würfen aus dem Rückraum und raffinierten Kreisanspielen ihr Können und zogen auf 5:5 heran. Auch wenn die Luft bei den Gästen so langsam knapp wurde, ein munteres Wechseln war nicht möglich. Bis zum Halbzeitpfiff war das Spielgeschehen ausgeglichen. Svarovsky überwand durch eine schöne Einzelaktion die gegnerische Deckung und auch Captain Mercier zauberte von der Außenposition den Ball in die Maschen des gegnerischen Tores. Über die Stationen 7:6 und 9:7 ging der HCA mit einem Zwei-Tore-Minus in die Kabine (10:8).
Die gezeigte Leistung der Uckermärker war die bisher Beste außerhalb der eigenen Halle und das trotz der mangelnden Spieler und somit Wechselmöglichkeiten. „Wir symbolisieren in dieser Partie acht Wölfe! Diese acht Wölfe sind hungrig auf die ersten zwei Auswärtspunkte.“, motivierte Coach Abel seine kämpferischen Akteure.
Anders als bei den bisherigen Auswärtsspielen, hatten die Gäste dieses Mal keine Phase, in der sie das Spiel aus der Hand gaben. Immer wieder bewies das Team Moral und Siegeswille. Zwar konnten sie nicht jedes Kreisanspiel der Gegner unterbinden und den Perleberger Angreifern hundert Prozent am Wurf stören, aber die gezeigte Leistung reichte, um den Rückstand gering und das Spiel offen zu halten. Die Prignitzer konnten den Vorsprung auf 16:13 ausbauen, jedoch kämpfte sich der HCA durch einfache Kontertore und gutem Stellungsspiel auf 19:18 heran. Insbesondere Plötz zeigte in dieser Phase seine Spritzigkeit und verwandelte im schnellen Gegenzug. Auch Bastkowski überwand die gegnerische Abwehr im direkten 1:1. Aber warum unterlagen die Gäste trotz dieser Leistung? Beim Stand von 21:20 bekam Brederecke die rote Karte. Das war nicht die einzige Zeitstrafe der Uckermärker. Zwölf Zwei-Minuten-Strafen auf der HCA-Seite standen zwei Zeitstrafen (in der 57. und 59. Spielminute) auf der Perleberger Seite gegenüber. So verbrachten die Angermünder nahezu eine Halbzeit in Unterzahl. Dass ein Spiel bei einer so unterschiedlichen Strafenverteilung und mangelnden Wechselmöglichkeiten gewonnen werden kann, ist mehr als schwierig. Dennoch haben die acht Wölfe auf dem Feld in der fremden Halle Gegenwehr gezeigt und mit etwas mehr Glück sogar den ersten Auswärtspunkt einfahren können. Somit blieb es bei einer knappen Niederlage und einem 27:24-Endresultat.
Der HCA bedankt sich bei den mitgereisten Fans und ebenfalls für eine gemeinsame, amüsante, dreistündige Rückfahrt.
Für den HCA spielten: A. Fischer, R. Riege – F. Bailleu (6 Tore), F. Bastkowski (5), P. Svarovsky (4), J. Plötz (3), M. Brederecke (3), C. Mercier (3)
Sonntag, 13. März 2011
Männer: In der zweiten Halbzeit eingebrochen
Grünheide (fb) In der Verbandsliga Nord verweilt der HC 52 Angermünde weiterhin auf Platz acht. Gegen den Grünheider SV II, die einzige Mannschaft, die den HCA in der heimischen Hall bisher bezwingen konnte (25:26), verloren die Uckermärker nach einer kämpferischen ersten Halbzeit schlussendlich mit 28:16 (11:8).
Ohne großartige Erwartungen an einen möglichen Punktgewinn, dennoch mit der Hoffnung, den Erstplatzierten der Verbandsliga und gleichzeitigem Aufstiegsaspiranten Grünheide II etwas „ärgern“ zu können, fuhren die Uckermärker zu den Randberlinern. Auch wenn das Abel-Team stark dezimiert anreiste und zugleich noch keinen einzigen Auswärtserfolg verbuchen konnte, war eine Motivation der Akteure deutlich spürbar.
Direkt nach dem Anpfiff verschliefen die Gäste die ersten zehn Spielminuten. In der Deckung schienen sie chancenlos gegen die agilen und spritziger wirkenden Grünheider aufzutrumpfen. Nach kurzer Zeit stand es schon 6:1 für die Hausherren. Es war nicht so, dass die Angermünder nicht die Möglichkeiten im Angriff hatten. Die Chancenverwertung in der Anfangsphase war allerdings nicht Verbandsliganiveau entsprechend - einen Siebenmeter verworfen und ein halbes Dutzend Hundertprozentchancen. Coach Abel nahm eine Auszeit und wies darauf hin, ruhig und vor allem konzentriert zu spielen. Tatsächlich wirkte der HCA in den Folgeminuten wie ausgewechselt. Vor allem über Branding und Brederecke erzielten die Gäste sehenswerte Treffer aus dem Rückraum. Fünf Minuten vor dem Abpfiff der ersten dreißig Minuten stand es nur noch 8:8. Leider schafften es die Uckermärker nicht, dieses Niveau aufrechtzuerhalten und bekamen noch vor dem Pausenpfiff drei Gegentreffer in Folge. Hinzu kommt, dass sich Bailleu am Knie verletzte und so nicht mehr volle Leistung auf dem Feld zeigen konnte.
In der Kabine wurde erneut an alle Spieler die Forderung gestellt, das Spielfeld mit erhobenem Kopf und bestmöglich gezeigter Leistung zu verlassen. Dass der HCA nicht mit einem Sieg rechnete war klar, aber die Hoffnung stirbt sprichwörtlich zuletzt.
Die zweiten dreißig Minuten begann der HCA wegen einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe in Unterzahl. In dieser Phase kassierten sie zwei Treffer (13:9). Auch in den weiteren Minuten setzten sich die Gastgeber von 14:10 über 16:11 auf 20:11 ab. Nur selten wurden einstudierte Spielzüge in Tore umgemünzt. Einziger Lichtblick war die gute Leistung vom Jüngsten HCA-Akteur Branding, der sich durch Kracher aus dem Rückraum, die einfachen Tore im Handballsport, profilierte. Auch Svarovsky konnte durch das Ziehen in die Lücken des gegnerischen Abwehrblockes Akzente setzen und Treffer erzielen. Es bleibt nichts desto trotz für den HCA beim Alten: Auswärts bleiben sie auch nach dieser 28:16-Niederlage ohne Zählbares. Übernächstes Wochenende treten die Angermünder gegen den vorletzten der Tabelle, Brandenburg West II, an, gegen die sie das Hinspiel mit 34:32 verloren haben und mit diesem vorletzten Heimspiel der Saison auch diese Quittung begleichen wollen.
Für den HCA spielten: A. Fischer – A. Villain (2 Tore/davon 2 Siebenmeter), H. Branding (5/1), M. Brederecke (4), P. Svarovsky (3), F. Bastkowski (1), J. Plötz (1), C. Mercier, F. Bailleu
Montag, 28. Februar 2011
Männer: Geteiltes Leid ist halbes Leid
Angermünde (fb) Der HC 52 Angermünde (8.) konnte auch bei seinem drittletzten Heimspiel in der Saison 10/11 seine Stärke in den eigenen Wänden zeigen. Gegen den PHC Wittenberge (3.), die auswärtsstärkste Mannschaft der Liga, erspielten die Uckermärker ein Unentschieden. Andy Villain konnte mit dem Schlusspfiff den Ball in die Maschen befördern, erzielte damit den entscheidenden 26:26-Ausgleichstreffer (Halbzeitstand 13:11) und rettete einen Punkt für den HCA.
Das Knistern lag schon vorm Spielbeginn in der Luft. Die Anspannung bei den Akteuren war groß, immerhin hatte der HCA in der heimischen „Hölle“ einen Ruf zu verteidigen. Bisher schlugen nur die Erstplatzierten aus Grünheide die Angermünder. „Das soll auch so bleiben“, so Trainer Abel. Um sich optimal auf die Partie vorzubereiten, wurde noch vor der eigentlichen Erwärmung mit Jonglierbällen gearbeitet, um von Anfang an hoch konzentriert zu starten.
Die Idee der außergewöhnlichen Erwärmung ging auf. Der HCA begann motiviert und frisch. Jeder Fehlpass der Gäste wurde bestraft und die Chancen im Angriff wurden genutzt. Nach elf Minuten führten die Hausherren mit 4:1. Im eigenen Angriff spielten sie die Bälle lange Zeit aus, nahmen sich nur die Hundertprozentchancen und erzielten so ihre Tore. Zwar verkürzte der PHC bis zu siebzehnten Spielminute auf 6:4, aber dank einer konzentrierten Zwischenphase erhöhten die Uckermärker auf 10:4. Erwähnenswert dabei ist die Bandbreite der Torschützen und -erfolge. Sowohl über den Rückraum, als auch über die zweite Welle und dem Konterspiel, erzielten die Gastgeber ihre Tore. Fischer, der zwischen den Pfosten oftmals die Torversuche des Gegners entschärfte, war für den PHC auch ein Dorn im Auge. Eine Auszeit der Prignitzer sollte wieder Ruhe in deren Angriffsspiel bringen. Erfolgreich. Die Wittenberger konnten auf 12:10 verkürzen. Die Deckung des HCA stand in dieser Phase zunehmend löchriger und lud die Gäste zum Torewerfen ein. Eine robust geführte erste Hälfte endete mit einem verdienten Zwei-Tore-Vorsprung für den HC Angermünde (13:11).
In der Kabine wurde abermals darauf hingewiesen, konzentriert weiterzuspielen. „Das ist unsere Hölle und in unserer Hölle haben wir das Sagen!“, so Captain Mercier. Dieser Motivationsschub sollte für die kommenden dreißig Minuten für zwei Punkte sorgen.
Tatsächlich begann die zweite Halbzeit rosig. In der Deckung spürten nicht nur die Fans den Siegeswillen der HCA-Akteure. In einer zunehmend körperlich betonten Partie setzten sich die Angermünder über die Stationen 15:12 und 17:13 auf 20:15 ab. Immer wieder sperrte Villain am Kreis den Gegner weg und öffnete so die Räume für Brederecke und Bastkowski, die so ihre Treffer erzielen konnten. Auch Reinicke fand durch einfache und platzierte Treffer aus der zweiten Reihe ins Spiel. Bailleu, Mercier und Plötz zeigten ebenfalls mit je zwei Treffern von der Außenposition ihr Können. Mit zunehmender Spielzeit schwand allerdings auch die Kraft und Konzentration der Heimmannschaft. Es wurde spannender. Der PHC verkürzte über 21:17 auf 22:21. Die Schlussphase war dann besser als jeder Krimi. 22:22, 23:23, 24:24 und 25:25. Es war noch genau eine Minute zu spielen. Tatsächlich schafften es die Wittenberger, zwölf Sekunden vor Ultimo den 25:26 Führungstreffer zu erzielen. Binnen einigen Augenblicken hatte der HCA einen Freiwurf direkt vorm gegnerischen Tor erkämpft. Die Tafel zeigte noch fünf Sekunden Spielzeit. Der Freiwurf wurde ausgeführt, der freistehende Villain am Kreis erkannt. Mit dem Schlusspfiff zappelte der Ball hinterm Torwart im Netz – Unentschieden.
Auch wenn in dieser Partie zwei Punkte möglich gewesen wären, freuen sich die HCA-Mannen gerade wegen der spannenden Schlussphase über den Punktgewinn.
In diesem Zuge bedankt sich die Männermannschaft gleichzeitig für das gute Abschneiden bei der MOZ-Umfrage „Sportler des Jahres“, in der die Mannschaft den zweiten Platz erreichte. Vielen Dank für Ihre Stimme!
Für den HCA spielten: A. Fischer, R. Riege – A. Villain /7 Tore/davon 3 Siebenmeter), F. Bastkowski (5), M. Brederecke (4), D. Reinicke (3), F. Bailleu (2), C. Mercier (2), J. Plötz (2), P. Svarovsky (1), H. Branding, C. Schlese, M. Gutt
Montag, 21. Februar 2011
Auswärts noch immer ohne Zählbares
Altlandsberg (fb) Der HC 52 Angermünde kann den Auswärtsfluch einfach nicht ablegen. Gegen den MTV Altlandsberg II (Platz 9) verlor der unmittelbare Tabellennachbar aus der Uckermark (Platz 8) mit 31:23 (12:11) und bleibt somit im Mittelfeld der Verbandsliga Nord. Obwohl der MTV seit acht Spieltagen keinen Sieg eingefahren hat und die Angermünder auch das Hinspiel mit 30:26 für sich entscheiden konnten, fehlte es am Ende an der nötigen Cleverness, die Partie zu gewinnen.
Dabei begann es gar nicht mal so schlecht für die Angermünder. Schon frühzeitig setzten sich die Gäste auf 0:3 ab, zeigten Moral und Siegeswille. Auch das Fehlen von den beiden Rückraumspielern Taube und Reinicke schienen sie zu unterdrücken und gut wegzustecken. Beim Stand von 1:4 geschahen dann allerdings die ersten Ungereimtheiten im eigenen Angriffsspiel. Schrittfehler, Fehlpässe und das Scheitern am gegnerischen Torhüter summierten sich. Einzig Fischer zwischen den Pfosten, der allein in den ersten zwanzig Spielminuten zwei Siebenmeter entschärfte, zeigte eine passable Leistung. Auch Svarovsky erzielte Tore aus dem Rückraum, die dem HCA im Spiel hielten. Beim Stand von 6:7 wurde das Spiel immer ausgeglichener. Auf Angermünder Seite wurde die Abwehr jedoch immer unkonzentrierter. Mit insgesamt acht Zeitstrafen und einer roten Karte agierten die Gäste auch des Öfteren in Unterzahl, wohingegen der MTV im gesamten Spielverlauf nur drei Zeitstrafen hatte. Über die Stationen 8:9, 9:10 und 11:11 verspielten die Uckermärker den einst hergestellten Vorsprung. In die Kabine gingen sie sogar mit einem Tor Rückstand (12:11).
Während der Halbzeit wies Coach Abel erneut auf die Stärken des Angermünder Handballs hin. Die Spritzigkeit, Konterstärke und Individualität eines jeden Mitspielers sollten besonders in den zweiten dreißig Minuten noch mehr zum Ausdruck kommen.
Dass in diesem Spiel alles möglich war, wussten die HCA-Akteure. Doch das Umsetzen sollte sich schwerer gestalten als einst erhofft. Die in doppelter Unterzahl dezimiert spielenden Angermünder bekamen nach dem Wiederanpfiff prompt die Quittung für ihr robustes „Austeilen“ in der Deckung. Der Gegner zog auf 16:12 davon. So rackerte Villain an der Kreisposition und auch Brederecke erzielte sehenswerte Treffer aus dem Rückraum, doch der Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden. Auch eine von Trainer Abel genommene Auszeit zeigte keine Besserung im Zusammenspiel seiner Akteure. Jungspund Branding setzte mit seinem Kracher aus dem Rückraum allerdings noch einmal ein Zeichen. Es war ein Zeichen, dass sich der HCA noch nicht aufgegeben hat. Über die Stände 17:13 und 18:14 kämpften sich die Uckermärker auf drei Tore heran (18:15). Ab dato zog der Gegner aber wieder davon. Der Glaube an einen Sieg schien verpufft. Auch Villains rote Karte nach einer dreimaligen Zweiminuten-Zeitstrafe hemmte eine Aufholjagd. So erzielten die Hausherren noch satte 13 Treffer, der HCA nur acht. „Es ist schade, dass wir nicht die gesamten sechzig Minuten die Leistung der Anfangsphase zeigten“, reflektierte Abel nach dem Abpfiff. „Dass der MTV noch auf 31:23 davonziehen konnte, zeigt unsere noch fehlende Cleverness. Daran müssen und werden wir arbeiten.“
Kommendes Wochenende tritt der HC Angermünde gegen den PHC Wittenberge an. Es wird sicherlich eine sehr interessante Begegnung, denn in dieser Partie trifft die heimstärkste Mannschaft der Liga auf die Auswärtsstärkste. Anpfiff ist 17:00 Uhr in der Mehrzweckhalle.
Für den HCA spielten: A. Fischer, R. Riege – A. Villain (4 Tore/davon 3 Siebenmeter), P. Svarovsky (7), F. Bastkowski (3), M. Brederecke (3), H. Branding (2), M. Gutt (1), J. Plötz (1), F. Bailleu (1), C. Mercier (1), C. Schlese
Sonntag, 20. Februar 2011
ml. C-Jgd.: Auswärtssieg mit langem Anlauf
Eberswalde (wk) Auch im 9. Saisonspiel der laufenden Saison gab es einen HCA-Sieg und damit den Erhalt einer weißen Weste. Bei der zweiten Mannschaft des 1.SV Eberswalde tat sich das junge Team aber anfangs recht schwer. Zunächst war der Gastgeber mit seiner Anfangsformation mindestens gleichwertig. In einer äußerst fairen Partie gelang keiner Mannschaft ein numerischer Vorteil.Bis zum 9:9 (20.Minute)ging jeweils der Gastgeber in Führung, der HCA glich jeweils aus.Auf Seite der Gäste waren vor allem Marc Habermann am Kreis und Max Thönneßen auf der Rechtsaußenposition erfolgreich.In der Deckung der Gäste war jedoch der Wurm drin. Sie stand viel zu passiv und ließ sich ein um das andere Mal vernaschen. Wenigstens die Angermünder Torhüter zeigten Normalform und verhinderten einen deutlicheren Rückstand. Kurz vor dem Seitenwechsel dann das erste kleine Absetzen der favorisierten Gäste. 3 Tore in Folge für den Gast und mit einer 12:9- Führung der Angermünder ging es in die Halbzeit.
Klare Worte in Hinblick auf eine Steigerung der Leistung durch den HCA-Coach gab es dennoch.
Nach dem Wechsel befreiten sich die Angermünder vom selbst auferlegten Druck und spielten lockerer auf. Geburtstagskind Niki Zielke kam endlich in die Gänge, Lukas Branding dirigierte klug und Eric Pazio taute nach längerem Trainingsausfall auf.Über die Stationen 13:10, 16:11 und 19:13 war eine Vorentscheidung gefallen.Jetzt klappte auch das typische Angermünder Konterspiel besser.Die notwendigen Spielerwechsel beim Gastgeber taten ein Übriges.Der Drops war gelutscht - dem HCA war der Auswärtssieg nicht mehr zu nehmen. Viele Angermünder Spieler trugen sich in die Torschützenliste mit ein. Das 21:14 ((41.Minute) war dann der Startschuss in einen schnellen und doch noch torreichen Endspurt.In den verbliebenen knapp 9 Spielminuten erzielte der HCA noch 9 Tore.Den Schlusspunkt setzte dann Marcus Toll mit seinem Kontertor den 31:16- Schlusspunkt in einem äußerst fairen Spiel. Neben der guten Schiedsrichterleistung sollte man auch einmal die wohltuend faire Atmosphäre i
n diesem Speil hervorheben(keine Zeitstrafen und nur 1 Strafwurf im Spiel). Insgesamt zeigte sich der Gastgeber aber gegenüber dem Hinspiel deutlich verbessert. Für die Angermünder wird es jetzt aber spannend. Im kommenden Heimspiel kommt der Tabellendritte Henningsdorf und dann das wahrscheinlich das entscheidende Spiel um den Gesamtsieg in Lychen
Für den HCA spielten: C.Püschel,A.Mundt;M.Thönneßen(6),K.Baumgart,L.Branding(3),M.Habermann (7),M.Toll(1), H.Hartwig(1),D.Zielke(4),M.Wolak(4)M.Arndt(1) und E.Pazio(4).
TABELLE
1. HC 52 Angermünde 244:171 18: 0
2.Berolina Lychen 303:180 16: 2
3. SV Motor Henningsdorf 250:181 10: 6
4. HSV Bernauer Bären 179:212 8:10
5.1.SV Eberswalde II 243:238 8:14
6. Schönwalder SV 161:167 6:10
7. SV Eichstädt 49 196:250 4:14
8.Templiner SV Lok 118:195 0:14
Sonntag, 30. Januar 2011
In der zweiten Halbzeit zugelegt
Angermünde (fb) Die Angermünder Hölle bleibt für die Gäste weiterhin ein heißes Pflaster. In der Verbandsliga Nord bezwang der HC 52 Angermünde (Platz 7) die dritte Mannschaft des 1.VfL Potsdam (Platz 5) nach einer katastrophalen ersten Halbzeit (7:10) mit 25:21 und macht damit gleichzeitig die 33:26-Niederlage aus dem Hinspiel vergessen.
Bereits vor Spielbeginn war allen HCA-Akteuren klar, dass nur die clevere Mannschaft die zwei Punkte einsacken kann. Dass sie es mit Potsdam mit einer solchen zu tun haben würden, spiegelten deren Resultate aus den letzten Spielen wider, denn von den letzten acht Partien verloren sie nur eine einzige.
Hoch motiviert starteten die Gastgeber in das Spiel, zumindest wollten sie es. Nach dem ersten Gegentreffer zum 0:1 vergaben die Uckermärker gleich zwei Hundertprozentchancen. Bis zum Stand von 2:2 sah noch alles passabel aus, dann aber häuften sich die Abspielfehler und Konzentrationsmängel im Abschluss. Die Quittung gab es prompt, der 1.VfL Potsdam erhöhte auf 2:5. Erstes Raunen machte sich im Publikum breit. Die Unzufriedenheit der Fans war deutlich spürbar, immerhin waren sie in heimischer Halle besseres vom HCA gewohnt. Eine genommene Auszeit von Coach Abel sollte wieder Ruhe und Sicherheit ins Spiel bringen. Tatsächlich konnten die Gastgeber durch einfache Tore von Reinicke und clevere Kreisanspiele zu Villain zu den gewünschten Toren kommen (6:6). Er war nicht so, dass Angermünde ab dato keine Chancen mehr hatte, allerdings maßen sie das Tor weiträumig aus oder probierten mit dem Heber, den der Potsdamer Keeper vierfach entschärfen konnte, zum Torerfolg zu kommen. Die Landeshauptstädter erhöhten kurzerhand auf 6:9. Bis zum Pausenpfiff konnten beide Mannschaften auch nur noch jeweils ein einziges Tor erzielen. So endete eine torarme erste Hälfte, in der der HCA eines der schlechtesten Saisonleistungen präsentierte, mit einem 7:10-Rückstand. Von dreißig gelaufenen Angriffen konnten die Gastgeber nur sieben Tore verbuchen, zu wenig für zwei Punkte!
Die Aufforderung in der Kabine, die Köpfe nicht hängen zu lassen und den Gegner mit Körpersprache und Cleverness zu beeindrucken, schien zu fruchten.
Alle Angermünder Spieler wurden ausgewechselt, geistig ausgewechselt. In der zweiten Halbzeit kämpfte eine völlig besser anzusehende Mannschaft um den Sieg. Vom 9:13 Rückstand entwickelte sich mit guter Körpersprache ein plötzlicher 14:13 Vorsprung, der erste im gesamten Spielverlauf. Immer wieder waren die Angermünder über die Außenpositionen erfolgreich. Plötz, Bailleu und Mercier verwandelten ihre Chancen und brachten so den HCA auf Erfolgskurs. Auch das „Ackern“ am Kreis machte sich bemerkbar. Villain sperrte im Angriff die Gäste gut weg, sodass sich Lücken für den Rückraum ergaben. Es blieb spannend (15:15, 17:17, 18:18). Allerdings wussten alle, dass ein Sieg realistisch erscheint. Zwar war der gegnerische Suchalla mit neun Treffern von der Außenposition den Angermündern noch immer ein Dorn im Auge, aber das Absetzen des Gastgebers konnte auch er nicht verhindern. Beim Stand von 23:21 und noch anderthalb Minuten zu spielender Zeit nahm Abel die zweite Auszeit, mahnte ruhig zu spielen und das Kind nach Hause zu schaukeln. So erzielte Brederecke sogar noch durch einen Heber, der schon ein halbes Dutzend Mal zuvor nicht klappte, den letzten Treffer der Partie, zum gleichzeitigen Endstand von 25:21.
Dieser Sieg brachte dem HCA nicht nur zwei wichtige Punkte im Kampf um die Festigung des Platzes im Mittelfeld der Verbandsliga, sondern auch Selbstvertrauen für die Folgespiele. So führt der HCA mit 14:2 Punkten weiterhin die Heimtabelle an, bleibt bei der Auswärtstabelle allerdings mit 0:12 Punkten Schlusslicht.
Für den HCA spielten: A. Fischer, R. Riege – A. Villain (7 Tore/davon 1 Siebenmeter), F. Bastkowski (6), F. Bailleu (3), J. Plötz (3), D. Reinicke (2/1), C. Mercier (2), P. Svarovsky (1), M. Brederecke (1), H. Branding, M. Gutt
Mittwoch, 26. Januar 2011
Direkter Freiwurf entscheidet das Spiel
Berlin (fb/dr) Nach einer mehr als nervenaufreibenden Partie in der Ostsee-Spree-Oberliga, holen die Damen des HC 52 Angermünde (Platz 11) nach einer starken kämpferischen Leistung bei Pro Sport 24 (Platz 9) mit einem Tor Vorsprung (26:25) ihre ersten Auswärtspunkte.
Nach dem ersten Sieg in der laufenden Saison vor einer Woche, reiste die Damenauswahl aus Angermünde zum direkten Tabellennachbarn Pro Sport 24 Berlin. Im Gegensatz zu den Uckermärkern konnten die Hauptstädterinnen ihr erstes Spiel im neuen Kalenderjahr nicht erfolgreich bestreiten. Durch Trainer Reinicke wurde in der Teambesprechung vor der Erwärmung bereits klar gemacht, dass sich daran auch bei diesem Spiel nichts ändern sollte. Entsprechend motiviert und konzentriert bestritt man die Erwärmung und startete unter der Vorgabe des Coaches, jegliche Aktionen im Spiel konsequent abzuschließen, in die Partie.
So wurde bereits im ersten Angriff ein Siebenmeter Strafwurf durch Kapitän Kruse sicher verwandelt. Über die Stationen 2:2; 6:6 und 9:8 entwickelte sich eine spannende und vor allem vom Kampfgeist beider Mannschaften geprägte Partie. Vor allem Walter über die Außenposition und Kruse über den Rückraum bewiesen Treffsicherheit, nachdem sie durch Kombinationen und schlichtes „Abräumen“ gut frei gespielt wurden. Trotz all dieser guten Szenen, gelang es über das gesamte Spiel keiner Mannschaft, sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen. Die zuletzt so starke 5:1 Deckung der Angermünderinnen hatte sich bis Mitte der ersten Halbzeit wieder gut sortiert und brachte auch die starke halblinke Rückraumspielerin des Gastgebers ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Zudem hielt die HCA-Torfrau Jähnke auch einige der 100%-Chancen des Gastgebers. Im eigenen Angriff lief jedoch noch nicht alles nach Plan Zu viele technische Fehler bei den Abspielen verhinderten ein absetzen. Mit einem ausgeglichenen 12:12 gingen die Uckermärkerinnen in die Kabine.
Das hier etwas drin war, war allen Spielerinnen bewusst: Es war nun Zeit auch auswärts Gegenwehr zu zeigen und über den gesamten Spielverlauf konsequent zu agieren.
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die ersten dreißig Minuten. Beide Teams schenkten sich nichts, hinzu kamen mehrere Zwei-Minuten-Zeitstrafen auf beiden Seiten. Erwähnenswert ist, dass die Jüngste der HCA-Frauen, Elisa Dahlke, Verantwortung zeigte und sich wieder mal als treffsichere Siebenmeterschützin zeigte. Über die Spielstände 15:15; 18:17; 20:20 war es ein ständiges Hin und Her. Der Puls der Zuschauer musste sich von 80 auf 120 Schläge pro Minute erhöht haben. In der 57. Minute hieß es 23:25 für die Gäste und der Sieg war zum greifen nahe. Oder doch nicht? Berlin ist im Angriff, erhält einen Siebenmeter-Strafwurf, verwandelt und Angermünde muss noch wegen einer Zeitstrafe die restliche Zeit dezimiert bestreiten. Die Uckermärker hatten aber noch ein Ass im Ärmel: Coach Reinicke nahm die „grüne Karte“. Während dieser Minute Auszeit sollte noch einmal Konzentration und Luft geschnappt werden, den kommenden Angriff zu verwandeln, um so „das Kind nach Hause zu schaukeln“. Erfolglos, Gegentor – 25:25. Die Uhr zeigte noch 20 Sekunden für den letzten Angriff. Eine Angermünder Spielerin wird beim Werfen auf halbrechter Position gefoult und es gibt bei abgelaufener Zeit noch einmal einen direkten Freiwurf. Olivia Cettl schnappt sich den Ball und spitzelt ihn durch den gegnerischen Block, direkt an der Torhüterin vorbei ins Tor. Sieg!
Die Freude äußerte sich in Jubel und dem Gesänge „Auswärtssieg, Auswärtssieg“. Dieser Erfolg war ein Ergebnis des starken Zusammenhalts und der kämpferischen Leistung der gesamten Mannschaft, egal ob Bank oder Spielfeld. Nach dem Doppelpack hoffen die HCA-Damen am kommenden Wochenende in heimischer Halle gegen die Füchse Berlin II auf zahlreiche Fan-Unterstützung.
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