Die letzten beiden Auswärtspartien für die Frauen- und Männermannschaft des HC 52 Angermünde verliefen durchweg erfolgreich. Auf der gemeinsam unternommen Auswärtsfahrt siegten die Damen zunächst 20:16 in Altlandsberg, die Männer dann im Anschluss beim HV Pritzwalk mit 30:20.
(dr) Ein großer Bus und viele Fans waren die Wegbegleiter für die Erwachsenenteams des HCA am vergangenen Wochenende. Erste Station war Altlandsberg. Hier hatten die Damen die Möglichkeit den Grundstein für einen erfolgreichen Handballtag zu legen. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die Damen wieder mit nur insgesamt acht Spielerinnen auskommen mussten. Allen Akteurinnen war klar, dass ein Erfolg nur mit viel Moral und Einsatzwillen realistisch ist, denn auch die Altlandsbergerinnen spielten wie der HCA noch um die Medaillenränge in der Liga mit. Die erste Hälfte des Spiels begann auf beiden Seiten mit viel Nervosität, jedoch auf Augenhöhe. In der Deckung standen beide Teams jedoch sehr diszipliniert und machten es dem Gegner schwer aus dem Positionsangriff zum Erfolg zu kommen. Der HCA versuchte wie gewohnt sein Spiel über schnelle Konterangriffe auszubauen, hier haperte es sich jedoch im ersten Durchgang häufig an Präzision bei den Abspielen und der nötigen Cleverness im Abschluss. Diese Nachlässigkeiten nutzten die Gastgeberinnen einfach besser und führten so folgerichtig zur Pause verdient mit 11:8. Die eigentlich nur zehnminütige Halbzeitpause wurde vom Angermünder Team eigenmächtig um zehn Minuten verlängert, denn bis zur 40. Minute verschlief man den Start in eben jenen zweiten Abschnitt völlig. Der Gastgeber machte es besser und nutzte den Schlaf der Angermünder, um die Führung auf 14:8 auszubauen. Dann schien jedoch ein Ruck durch die Mannschaft aus der Uckermark zu gehen und ein furioses letztes Drittel begann. Weiterhin lautstark angefeuert, flutschte es nun im Spiel der HCA Damen. Tor um Tor kam man den Altlandsbergerinnen näher und konnte sieben Minuten vor Schluss zum 15:15 ausgleichen. Vor allem über die Außenpositionen war man nun erfolgreich. In den letzten Minuten machten dann aber die beiden Torhüterinnen des HCA auf sich aufmerksam. Lisa Bretsch vernagelte das eigene Tor, während Marina Kind – mittlerweile als Feldspielerin eingesetzt - zwei wichtige Treffer erzielte, die den Sieg für den HCA einläuten sollten. Am Ende brachte auch die Deckungsumstellung des Gegners nichts mehr und die Damen fuhren einen bis zur 40. Spielminute nie für möglich gehaltenen 20:16 Sieg ein.
Knapp vier Stunden später wollte dann auch die Männermannschaft zwei Auswärtspunkte beim Tabellenletzten aus Pritzwalk einfahren. Vom Papier eigentlich eine klare Angelegenheit, die vergangenen Ergebnisse in der Liga zeigen jedoch, dass durchaus Jeder Jeden schlagen kann. Und so entwickelte sich auch in der Prignitz eine ausgeglichene erste Halbzeit. Das lag jedoch vor allem an der mehr als mangelhaften Chancenerwertung auf Seiten des HCA. Bis zum Halbzeitpfiff wurden mehr als zehn „Hundertprozentige“ nicht genutzt, was dazu führte das die Gastgeber die durch den HCA erspielten 2 oder 3 Tore Polster immer wieder ausgleichen und kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar in eine eigene Führung umwandeln konnten. Beim Stand von 13:13, durchaus glücklich für die Gäste aus der Uckermark, ging es dann zum Pausentee.
Fazit der ersten Hälfte – Abwehr hui – Angriff pfui. Vorne die vielen Chancen konsequenter nutzen und hinten weiterhin konzentriert agieren, um so weitere schnelle Angriffe einzuleiten – sollten die Kernpunkte der Halbzeitansprache sein. Diese Rechnung sollte im zweiten Durchgang aufgehen, zwar tat man sich gerade in Anfangsminuten weiterhin schwer im Angriff, beim Stand von 16:15 für die Hausherren, schalteten die Männer aus der Uckermark, ähnlich wie die Damen fünf Stunden zuvor, den Turbo ein. Mit einem 11:0 Lauf entschied man bis zur 50. Minute das komplette Spiel. Grundlage hierfür waren ein gut aufgelegter Tobias Scheer im Tor und die zurückkehrende Kaltschnäuzigkeit in den Angriffsaktionen. Am Ende gewannen die Männer des HCA deutlich mit 30:20 und machten die 4-Punkte-Fahrt perfekt. Am kommenden Wochenende stehen dann die letzten Spiele in heimischer Halle an. Bereits am Samstag treffen die Männer um 14:00 Uhr auf Motor Hennigsdorf II, die Damen spielen am Sonntag ab 16:00 Uhr um den Vizemeistertitel gegen die Zweitplatzierten der Brandenburgliga aus Rangsdorf.
Besonderer Dank der Frauen- und Männermannschaft geht an alle mitgereisten Fans und vor allem an die Firma Hilzinger, die die gemeinsame Fahrt mit der Bereitstellung des Busses überhaupt erst möglich machte.
Mittwoch, 30. April 2014
Dienstag, 8. April 2014
Männer: Die Kurve noch gekriegt
Angermünde (pm) Die Angermünder Handballmänner konnten ihr vorletztes Heimspiel am Familientag positiv gestalten und gewannen gegen die Bären aus Bernau mit 29:27.
Sonntag, 30. März 2014
Männer: 9 Leute holen zufriedenstellendes Unentschieden
Neuruppin (pm) Die Handballmänner des HCA reisten am vergangenen Wochenende zur zweiten Mannschaft des HC Neuruppin, welche einen Platz hinter dem HCA in der Tabelle zu finden ist. Das Spiel endete für beide Seiten sportlich gerecht mit 24:24.
Mittwoch, 26. März 2014
Männer: Das war nix
Angermünde (pm) Es ist schon wirklich kurios, wenn man sich die zurückliegenden Ergebnisse der Mannschaften in der Landesliga/Nord anschaut. Jeder in dieser Liga kann (irgendwie) jeden schlagen. Auch den HCA traf es am Wochenende. Die Männermannschaft des HCA musste sich einer motivierten Eichstädter Truppe mit 23:28 geschlagen geben.
Montag, 17. März 2014
Frauen: HCA Damen gewinnen ihr vorletztes Auswärtsspiel
Falkensee (dr) Bereits am vergangenen Wochenende gewinnen
die Handballdamen des HC 52 Angermünde ihr vorletztes Auswärtsspiel in
Falkensee mit 26:16 und biegen so erfolgreich auf die Zielgerade der
ablaufenden Brandenburgliga Saison ab.
Beinahe könnte man sagen, dass es für die Damen des HCA zur
Gewohnheit geworden ist, die Spiele in dieser Saison mit einer einstelligen Spieleranzahl
zu bestreiten. So ging es auch am vergangenen Wochenende mit lediglich sieben
Feldspielern und zwei Torhütern ins Havelland. Unabhängig von der zahlenmäßigen
Ausgangslage (Falkensee trat mit 14 Spielern an) wurde vor der Partie die
Marschroute klar ausgegeben. Schnelles Spiel nach vorn und hinten aggressiv
decken, um so den Hinspielerfolg gegen die Damen aus Falkensee zu wiederholen. Diesmal
nahmen sich die Damen vor, entgegen der letzten Partien, konzentrierter ins
Spiel zu starten, um von Beginn an Sicherheit in die eigenen Angriffs- und
Abwehraktionen zu bekommen. Das sollte dieses Mal auch gelingen. Mit einer gut
aufgelegten Marina Kind im Tor und zielstrebigen Aktionen im Angriff gelang es
schnell ein kleines Polster herauszuspielen (1:3; 2:5). Beim Stand von 8:4 in
der 15.Minute spiegelte sich der Abstand der beiden Mannschaften in der Tabelle
auch auf dem Spielfeld wider. Bis hierhin konnten für den HCA vor allem Janine
Duckert auf der Außenposition und Carolin Dolch über den Rückraum Akzente
setzen.
Leider schienen sich die Damen des HCA auf den Umstand der
scheinbar sicheren Führung nun auszuruhen. Bälle die in der Abwehr erkämpft wurden,
fanden danach meist nicht einmal den Weg bis über die Mittellinie. Den nun
stärker agierenden Gastgeberinnen gelang es in der Folge mehr und mehr ins
Spiel zu finden. Folgerichtig schmolz der Vorsprung der Gäste aus der Uckermark
Tor um Tor. Beim Halbzeitpfiff zeigte die Tafel das knappe Zwischenresultat von
10:9 für die Gäste an.
Abwehr Top, Angriff flop. So konnte man die erste Hälfte des
Spiels schlicht und einfach zusammenfassen. Vor allem die vielen unnötigen
technischen Fehler sollten abgestellt werden, um so wieder Druck auf die
gegnerische Deckung zu bekommen.
Gesagt, getan. Fast wie ausgewechselt betraten die Damen des
HCA das Parkett und spielten über weite Teile der zweiten Hälfte ansehnlichen
Handball. Bis zum Stand von 14:16 für die Gäste hielten die Damen aus dem
Havelland noch mit, dann gelang es dem HCA jedoch eine 6:0 Serie zu starten und
so das Spiel beim Stand von 22:14 vorzeitig zu entscheiden. Franziska Kottke am
Kreis, Maren Kühn im schnellen Konter und eine bärenstarke Lisa Bretsch im Tor
legten in dieser Phase den Grundstein für den am Ende deutlichen Auswärtserfolg
der Uckermärkerinnen. Am Ende gelang es sogar den Vorsprung auf insgesamt 10
Tore auf 26:16 zu erhöhen, auch weil den kämpfenden Gastgeberinnen am Ende sichtbar
die Kräfte schwanden. Insgesamt jedoch auch in dieser Höhe ein gerechter
Erfolg, da es den Angermünderinnen vor allem in der zweiten Hälfte gelang ihr
Leistungspotential über weite Strecken auszuschöpfen. Bis zum nächsten
Heimspiel am kommenden Samstag um 18:00 Uhr gegen den HSV Wildau gilt es
allerdings die vielen technischen Fehler abzustellen, um auch diese Partie
erfolgreich zu bestreiten.
Der HCA spielte mit:
M. Kind, L. Bretsch, C. Dolch (9), M. Kühn (1), F. Kottke
(4), A. Lüben, J. Baumann (2), J. Duckert (5), E. Dahlke (5)
Montag, 10. März 2014
Männer: Kämpferische Leistung bringt die Revanche
Finowfurt (pm) An den Finowfurter SV hatte der HCA keine besonders schönen Erinnerungen. Im vergangenen November verlor man vor heimischem Publikum mit 20:19. Umso größer war die Freude, dass die Revanche am vergangenen Wochenende gelang und die HCA-Mannen mit 29:25 siegreich von der Platte gehen konnten.
Montag, 24. Februar 2014
Männer: Erster „echter” Sieg im neuen Jahr
Angermünde (pm) Die Erleichterung war den Akteuren der Männermannschaft des HCA nach dem Spiel deutlich anzusehen. Die ersten zwei Punkte im Jahr 2014 wurden durch einen 29:25-Heimsieg gegen den Oranienburger HC III eingefahren.
Frauen: Zu Hause wieder erfolgreich
Angermünde (dr) Mit
einem 25:18 Erfolg gegen den Tabellennachbarn aus Fredersdorf/Petershagen halten
die Damen den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga und etablieren sich
weiterhin auf Platz 4.
Dienstag, 18. Februar 2014
Frauen: Revanche gelungen
Angermünde (dr) Die Handballdamen des HC 52 Angermünde gewinnen ihr Heimspiel gegen den HV
Luckenwalde am Ende deutlich mit 28:19 und revanchieren sich gleichzeitig für
die 28:22 Hinspielpleite.
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